Reflexion und Projektabschluss

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es für uns 5 Wochen später in die Nachbereitung der Veranstaltung. Noch einmal überprüften wir, ob unser Equipment beim Abbau und Rücktransport sicher wieder im Lager untergebracht wurde. Auch galt es noch offen stehende Arbeitspakete abzuschließen, die sich weniger mit der Vorbereitung und Durchführung des Musikwettbewerbs beschäftigen, als vielmehr den größeren Rahmen des Comenius-Projektes und die Kooperation mit der Portugiesischen Delegation abdecken. Dieser Blog ist ein Beispiel hierfür.

Die Nachbearbeitung des Projektes fand auf verschiedenen Wegen statt. Zunächst besprachen wir im Plenum unsere Eindrücke und nutzten zur besseren Einordnung die TIP/TOP-Methode: Jeder konnte zu den drei Bereichen Veranstaltung, Planung und Projektmanagement-Methode jeweils einen positiven (TOP) und einen negativen Kommentar abgeben. Für die negative Seite sollte zugleich ein Verbesserungsvorschlag (TIP) abgegeben werden.

Dann hat jeder von uns sein spezifisches Arbeitspaket evaluiert. Dies beinhaltete eine Reflexion der geschätzten und tatsächlichen Arbeitszeit, unserer Zusammenarbeit mit den verschiedenen Beteiligten sowie die Überprüfung, ob die veranschlagten Ziele erreicht wurden. In einem Plenumsgespräch hatten wir die Möglichkeit, unsere Evaluationen zu erläutern. Unsere Ergebnisse führten wir dann in einem Projektbericht (bestehend aus Konzept, Durchführung und Reflexion) pro Arbeitspaket zusammen.

Zum Abschluss präsentierten wir unsere Ergebnisse. Hier waren wir nicht mehr entsprechend unserer Arbeitspakete aufgeteilt, sondern (wie am Veranstaltungstag selbst) in die jeweiligen Gewerke. Beleuchtung, Akustik, Bühnentechnik, Energieversorgung und Sicherheit. Ähnlich wie in der Abschlussprüfung begründeten wir die Auswahl der technischen Komponenten und unser Vorgehen bei der Durchführung. Anschließend reflektierten wir, was gut oder schlecht gelaufen war und was man bei einer Wiederholung verändern könnte.

Zum Abschluss der Projektphase kann man nun sagen, dass wir definitiv über das letzte halbe Jahr viele Eindrücke mit der Projektmanagement-Methode gesammelt haben. Inwieweit uns diese Erfahrung künftig im Berufsleben nützen wird, können wir noch nicht beurteilen. Das hängt sicherlich auch davon ab, ob und in welchem Umfang Projektmanagement in dem jeweiligen Unternehmen eingesetzt wird.